Dosierung und Anwendung von Bachblüten für Hunde

Die richtige Dosierung der Bachblüten ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Dazu zählen die Größe des Hundes, die Art der Blütenmischung und wie schnell sich der Zustand des Hundes bessert.

Wie man die richtige Dosierung von Bachblüten bei Hunden gewährleistet

Zu Beginn der Therapie sollten Bachblüten 3 Mal täglich verabreicht werden. Die jeweilige Menge der Tropfen bzw. der Globuli ist abhängig von der Größe des Hundes:

Kleine Hunde 4 Tropfen / 3 Globuli
Mittlere Hunde 6 Tropfen / 6-9 Globuli
Große Hunde 8-10 Tropfen /9-12 Globuli

Bei Wirkung der Bachblüten und Besserung des Zustandes kann die Dosierung mit der Zeit auf 2 Mal täglich reduzieren. Stellt sich weiterhin eine Verbesserung ein gibt man die Tropfen bzw. die Globuli noch einmal täglich bis man die Therapie schließlich beendet. Verschlechtert sich der Zustand nach Abschluss der Therapie wieder, bedarf es einer erneuten Gabe der Blüten oder die Blütenmischung muss neu angepasst werden. In sehr akuten Fällen können Bachblüten über einen Tag hinweg stündlich verabreicht werden, insbesondere bei der Gabe von Notfalltropfen.

Richtige Anwendung der Bachblüten bei Hunden

Da Bachblüten, wie auch andere homöopathische Mittel, über die Schleimhäute aufgenommen werden, empfiehlt es sich, bei der Gabe von Tropfen diese dem Hund direkt ins Maul zu tropfen oder mit einem Löffel zu verabreichen. Globuli hingegen können direkt auf die Zunge des Hundes gelegt oder zum Beispiel mit Leberwurst gegeben werden.

Bachblüten Tropfen oder Globuli für Hunde?

Bachblüten sind als Tropfen oder Globuli erhältlich. Doch welche Form eignet sich am besten für Hunde?

Tropfen sind die klassische Darreichungsform von Bachblüten. Für Hunde sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Produkt keinen Alkohol enthält. Dies ist selbst bei speziellen Bachblüten für Tiere leider nicht immer der Fall. Tropfen lassen sich insbesondere bei Hunden einfach dosieren und verabreichen, da sie direkt auf die Mundschleimhaut geträufelt werden können. Hier eine Auswahl von Bachblüten Tropfen für Tiere, die keinen Alkohol enthalten:

Bei Bachblüten Globuli handelt es sich um das selbe Produkt, nur nicht im flüssigen Zustand, sondern in Form von kleinen Kügelchen. Der wichtigste Unterschied im Vergleich zu Tropfen ist, dass Globuli in jedem Fall ohne Alkohol auskommen. Sie eignen sich somit ideal für Hunde. Nachteil ist die schwierigere Dosierung, da die Aufnahme über die Schleimhäute erfolgt. Die Globuli sollten somit bestenfalls erst in Wasser aufgelöst, um ihre optimale Wirkung zu entfalten. Hier eine Auswahl von Bachblüten Globuli für Hunde:

Dauer der Bachblütentherapie bei Hunden

Über die Dauer der Therapie lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen, da sie von vielen Faktoren abhängt. In schweren Fällen sollte eine Besserung nach spätestens 4-5 Wochen eintreten. Die Gesamtdauer der Therapie kann von 6-8 Wochen bis hin zu einem halben Jahr oder länger dauern. Wenn sie sich nicht sicher sind, ob die Bachblütentherapie das Richtige für Ihr Tier ist, wenden Sie sich an einen Tierarzt oder entsprechenden Therapeuten.

Davon zu unterscheiden ist die Anwendung der Bach Notfalltropfen (Rescue Tropfen). Diese werden nur bei akuten Problemen oder Situationsbedingt über den Zeitraum weniger Tage gegeben. Eine längerfristige Gabe ist hier nicht sinnvoll.

Wirken die Bachblüten bei meinem Hund?

Um die Wirkung der Bachblüten bei Ihrem Hund festzustellen hilft es das Tier gut zu kennen. Hunde können sich leider nicht mitteilen und so kann es sein, dass der Hund sich besser fühlt wenngleich er nach außen wenig Veränderung zeigt. Je besser man sein Tier kennt, desto leichter fällt es auch nur kleine Änderungen festzustellen und zu analysieren. Darüber hinaus hängt der Erfolg der Bachblüten auch von der Kompetenz des Therapeuten und der Bezugsperson des Hundes sowie der Möglichkeit, die möglichen realen Ursachen der Störungen grundlegend zu beheben.

Bitte beachten:

Die Angaben dienen nicht der Behandlung durch Laien. Medikationen müssen zum Wohle des Patienten immer mit einem Fachmenschen (also einem Tierarzt oder einem ausgebildeten und geprüften Tierheilpraktiker) abgestimmt werden! Falsch angewendete Heilmittel schaden oft mehr als sie nutzen.

Die Infos wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, sie sind dennoch ohne Gewähr und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.

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